Auch in der heutigen „aufgeklärten“ Zeit ist es noch immer schwer, ein glückliches und selbstbestimmtes Leben als homosexueller Mensch zu leben.
Die Voraussetzung dazu ist das Schwierigste:
Sich erst mal mit seinem „Anderssein“ anzunehmen, und liebevoll zu sich zu stehen. Erst dann ist der mögliche Schritt nach außen, zum „Outing“, möglich.
Eltern und Angehörige von Homosexuellen reagieren erstmal „fassungslos“ auf das „Coming out“ des Kindes.
Ein „Gedankenkarusell“ aus Schuldgefühlen, Selbstvorwürfen und Vorwürfen setzt sich in Gang, es „bricht eine Welt zusammen“.

Sowohl als „Betroffener“ als auch als Eltern oder Angehörige sollten Sie sich von dem völlig erhöhtem Anspruch verabschieden, alles „richtig“ zu machen.
Wir dürfen uns Zeit und Geduld gönnen, um den Weg des „Akzeptierens“ zu lernen und zu gehen. Dann schaffen wir es, die verschiedenen Melodien des „Liedes der Liebe“ in uns aufzunehmen.